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Sonderausgabe online!

Was das eine mit dem anderen und so weiter…wie immer, nur kürzer: 
Die Straßen aus Zucker-Sonderausgabe! Anlässlich der bundesweiten antirassistischen Kampagne FIGHT RACISM NOW! befassen wir uns mit verschiedenen Erscheinungsformen und der jüngeren Geschichte von Rassismus in Deutschland. Wieder umfangreicher, dann im Spätsommer: Eure Strassen aus Zucker #9.

STRASSEN AUS ZUCKER BEILEGER als pdf

Bestellt euch Ausgaben zum Lesen und Verteilen oder lest die Artikel online:

Im Namen des Volkes
Was Rostock-Lichtenhagen mit der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl zu tun hat.

White Lies
Einer der schönsten Skandale 2011: Der Rapper Bushido erhält den Bambi-Preis für Integration.

„Wir können doch nicht alle aufnehmen!“
Von vollen Booten und leeren Tellern.

„Brecht die Residenzpflicht!“
Ein Interview mit einer Aktivistin der Refugee-Proteste.

„Wir können doch nicht alle aufnehmen!“

Von vollen Booten und leeren Tellern.

Sie kommen ins Land auf der Suche nach einem besseren Leben. Geben sich nicht die Mühe, die Sprache zu lernen, bleiben lieber unter sich, leben in Parallelgesellschaften mit eigenen Vereinen und Clubs. Sie wollen nicht arbeiten und haben zugleich das Gefühl, ihnen stehe alles zu. Und es werden immer mehr, ein Ende ist nicht abzusehen. (mehr…)

White Lies

Einer der schönsten Skandale 2011: Der Rapper Bushido erhält den Bambi-Preis für Integration.

Kurz nach der Preisverleihung geht ein Aufschrei durch die Medien, wie es denn sein kann, dass so jemandem ein derartiger Preis verliehen wird. Bushido sei frauenfeindlich und homophob und doch überhaupt kein gutes Vorbild. Die SaZ-Redaktion findet es zwar auch unsinnig, dass ein reaktionärer Kotzbrocken wie Bushido einen Preis bekommt, noch unsinniger und vor allem rassistisch ist allerdings der Preis selbst. Wofür steht denn Integration genau? Wo rein sollen sich Menschen integrieren? Und wer entscheidet, wer sich integrieren muss?
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Im Namen des Volkes

Was Rostock-Lichtenhagen mit der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl zu tun hat.

Im August 2012 jährte sich das rassistische Pogrom gegen Migrant_innen in Rostock- Lichtenhagen zum zwanzigsten Mal. Zum Gedenken pflanzte Bundespräsident Gauck ausgerechnet eine deutsche Eiche als Zeichen für den Frieden. Wir wollen in diesem Artikel die Ereignisse von 1992 und ihre Hintergründe darstellen und zeigen, dass es keinen Grund gibt, ein staatliches Friedensangebot anzunehmen.

Doppelmist: Nationale Vereinigung und vereinigter Nationalismus
Nach der sogenannten Wiedervereinigung, der Zusammenlegung von DDR und BRD nach dem Ende des Kalten Krieges, jubeln viele, dass nun „endlich zusammengewachsen sei, was zusammengehöre“. Dass Menschen sich in den Armen liegen, weil eine gewaltsam gesicherte Grenze niedergerissen wird, klingt ja auch erstmal ganz sympathisch. Von Anfang an wird aber deutlich gemacht, wer nicht dazugehören soll: Menschen, die nicht als „deutsch“ gelten, werden ausgeschlossen. Die gewaltsam gesicherten Grenzen, die sie draußen halten sollen, stören die Mehrheit keineswegs.
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Straßen aus Zucker #5 – alle Texte online!

Nach der PDF-Version sind nun auch alle Texte einzeln online verfügbar!

Diese unterliegen übrigens keinem klassischen Copyright, sondern können und sollen auch digital weiter verbreitet werden. Eine Quellenangabe wäre nett, ist aber kein muss.

Intro

Fang bei Dir selber an!?
Von ungegessenen Burgern und ungetragenen Klamotten

Drugs are bad m`kay!?
Warum sich der Staat so brennend für Deinen Stoffwechsel interessiert

Dasselbe in grün
Klimawandel, Ozonloch, Artensterben…

Interview mit Sila Sönmez
Autorin des Romans „Das Ghetto-Sex-Tagebuch“

On the Run
Mit „Schwarzfahrerin“ Caro auf Tour

Ene, mene, muh…
Vom Leben im Hamsterrad

PorNo? PorYes? PorHaps…
Warum nicht alle Pornos geil sind

„Zimt und Zucker“-Interview
Interview mit dem neuen Zeitungsprojekt aus Österreich

Straßen aus Zucker #5

Bandinterviews zu Deutschland

Mitte September erscheint mit der vierten Ausgabe der Straßen aus Zucker eine Sondernummer zu den „Einheitsfeierlichkeiten“ am 3.Oktober in Bremen. Diese haben wir zusammen mit Junge Linke gegen Kapital und Nation erstellt und passend zum Schwerpunktthema gibt es Kurzinterviews mit einigen Bands und Musikprojekten, die uns alle die Frage beantwortet haben: „Seid ihr stolz auf Deutschland?“

Die Antworten gibts hier:

Nachlader,
seid ihr stolz auf Deutschland?

nachlader
Daniel für Nachlader:
„Meiner Meinung nach ist es unmöglich, auf ein Land stolz zu sein. Es gab durchaus schon Momente, in denen ich Stolz empfunden habe. Und das nicht zwangsläufig auf selbst erbrachte Leistungen, sondern auch auf Leistungen Anderer. Aber eine gesamte Nation erscheint mir als Gruppe zu groß, um tatsächlich stolz auf sie sein zu können. Wer es nötig hat, sich hinter einem so unübersichtlichen und abstrakten Gebilde zu verschanzen, um endlich Anerkennung und das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, zu erleben, hat in der Regel keine Gründe gefunden, auf irgendetwas in seinem eigenen Leben stolz zu sein.“
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