m31 kick-off
Vergangenen Dezember hat ein internationales Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich beschlossen, für den 31. März 2012 einen europaweiten Aktionstag zu organisieren. Unter dem Motto „m31 – European Day of Action against Capitalism“ wenden sie sich gegen die Krisenpolitik von EU-Kommision, EZB und IWF. Unsere Initiative soll die nationale Spaltung der Krisenproteste überwinden helfen. Sie soll verschiedene linke Spektren zusammen bringen, aber auf antikapitalistischer und antinationaler Basis. Wir brauchen keine sozialen Almosen, sondern einen entschiedenen Kampf gegen die verrückten Zwänge von Staat und Kapital, von Standort und Verwertung.
Auf einem bundesweiten Vorbereitungstreffen Mitte Januar wurden Aktionen für den 31.3. koordiniert wurden. Mobilisierungsschwerpunkt wird Frankfurt/M. sein. Derzeit werden europaweit Kontakte geknüpft. Interessierte Gruppen wenden sich bitte direkt an die Frankfurter Genoss*innen: antifa_f (at) yahoo.de.
Boooom – Hier ist es, das erste Musikwerk, das den Straßen aus Zucker Podcast eröffnet. Das funkig bis deepe Houseset geht ca. eine Stunde und wurde aus purem Vinyl gegossen. Dessen Schöpfer, Robert Audien, ist ein Berliner House DJ und spielte für unsere „des rues de sucre“ Party am 13.01.2012 im ://about blank in Berlin.
Wir hoffen Euch an diesem Platz in regelmäßigen Abständen mit musikalischen Perlen befreundeter Musiker_innen beglücken zu dürfen. Latest tracks by Straßen aus Zucker
Die Gruppe Plan E hat zwölf sehr interessante Kurzfilme zum Überthema Herrschaftskritik produziert. Da geht es u.a. um den Staat, Geschlechterverhältnisse, das Recht, Ideologie, Antisemitismus, Rassismus undundund…
Undbedingt reinschauen!
Nach der Videopremiere Mitte Dezember in Berlin gibt es den communisme sucré-Film „sweet dreams – straßen aus zucker statt kapitalismus“ nun endlich auch online – ein normaler Tag im Kapitalismus und ein Traum vom Kommunismus:
„Finger weg von unseren Läden!
Seit einigen Monaten erhalten die linken Buchläden in Berlin vermehrt unerwünschten Besuch von Polizei und Staatsanwaltschaft. Anlässe sind regelmäßig mal mehr, mal weniger neue Publikationen aus der radikalen Linken, deren inhaltliche Vielfalt den Repressionsorganen zu weit geht. Häufig werden dabei nicht nur die gesuchten Zeitschriften, sondern auch gleich die Computer der Läden mit beschlagnahmt.
Die linken Buch- und Infoläden sind ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur. Wir finden dort Rat, wenn wir Literatur für unsere politische Arbeit suchen. Sie bieten uns einen Raum, ins Gespräch zu kommen und uns zu vernetzen. Sie helfen uns, unsere Positionen auch jenseits kommerzieller Verlagsstrukturen zu verbreiten. Kurz: Wir möchten sie nicht missen.
Die aktuelle Repression ist der erneute staatliche Versuch, die offenen Debatten der radikalen Linken, die nicht an den Grenzen der herrschenden Legalität verstummen, zu zensieren. Diesmal wurden die linken Buchläden als Angriffsobjekte von den Repressionsorganen auserkoren. Wir stehen daher solidarisch an ihrer Seite. Gemeinsam wenden wir die staatliche Repression in eine Stärkung der linken Debatten und Strukturen!“
WO IST MEIN LAPTOP?!?
Hier kommt Wissen macht K! unplugged #3. Schon wieder ist der Laptop nicht dort, wo er sein sollte, sondern beim Bruder im Zimmer. Ein Streit ist vorprogrammiert. Der fragt sich hingegen, wieso labert meine Schwester ständig von Produktionsmitteln und was haben die mit ihrem Laptop zu tun?
Wieso auch im Kommunismus noch jede_r private Dinge besitzen kann, das aber auch kein Problem darstellt und was der Knackpunkt mit der Produktion im Kapitalismus ist, könnt ihr ihr euch hier anhören. Privateigentum by communismesucre