Wissen macht K!

Argumente gegen Argumente gegen den Kommunismus.

Alle reden von Politikverdossenheit und motzen über das Haar in der Gesellschafts-Suppe. Da wirfst Du das Wort Kommunismus in die Runde und schon, PENG PENG, folgen dumme Kommentare – Dein Gegenüber kontert mit klassisch fiesen Totschlagargumenten. Uns ging das auch schon oft so: Wir hatten keine Antworten parat, uns brach der Schweiß aus, wir gerieten ins Stammeln oder sind einfach nur total entnervt weggestampft.

Für solche hilflosen Situationen ist „Wissen macht K!“ genau das Richtige! Wir haben versucht Argumentationsansätze und Gedanken zu sammeln, um mit diesen Situationen besser umgehen zu können. Es erwarten Euch keine endgültigen Antworten, sondern „nur“ ein paar Denkanstöße. Ob im Park, in der Schule, in der Kneipe oder auf Arbeit – überall kommt es zu solchen Diskussionen, die wir hier mal fiktiv nachgestellt haben, um zu zeigen, wie so ein Gesprächsablauf aussehen könnte. Mit Hilfe dieses hosentaschenkompatiblen Faltblättchens – mit den Argumenten to go – kannst Du rhetorisch ordentlich backbashen!

Die DDR zum Beispiel hat doch gezeigt, dass Kommunismus nicht funktioniert!

Wenn Du von Kommunismus sprichst, sollten wir erst mal klären, was das genau ist. Kommunismus ist nur ein Wort. Wir könnten genauso gut auch „befreite Gesellschaft“ oder schlicht „Straßen aus Zucker“ sagen. Das Wort „Kommunismus“ versucht eine Gesellschaft zu beschreiben, die nach den Bedürfnissen der Menschen produziert. Und dies nach einem Wirtschaftsprinzip, welches ohne Konkurrenz und ohne jegliche Ausbeutung funktioniert.

Schön und gut, aber sollte die DDR nicht genau das sein, eine „befreite Gesellschaft“?

Das stimmt. Tatsächlich jedoch entwickelte sich in den Ländern des Ostblocks keine kommunistische Wirtschaftsweise. Es gab keinen grundlegenden Bruch mit den Prinzipien, welche die Wirtschaft im Kapitalismus bestimmen. Eigentlich ahmten die dortigen Machthaber_innen den Kapitalismus und seine Mechanismen nur nach. Im Prinzip tauschten sie einfach das Firmenschild „Aktiengesellschaft“ durch „Volkseigener Betrieb“ aus. Kapitalistische Produktionskriterien wie Tausch, Geld, Lohn und Profit wurden dagegen nicht überwunden. Dies ist beispielsweise daran ersichtlich, dass auch die „realsozialistischen“ Staaten in Konkurrenz zueinander standen oder auch daran, dass die politischen Entscheidungen trotzdem noch von Parteifunktionär_innen und nicht von allen Menschen entschieden wurden. Wie Du siehst, hat dieser „Kommunismus“, den es angeblich in der DDR gab, nicht viel mit dem Kommunismus zu tun, den wir meinen.

Der Mensch ist doch von Natur aus viel zu egoistisch für so was wie euern Kommunismus!

Zuerst einmal kannst Du Dir hinter die Ohren schreiben, dass solche biologistischen Erklärungen, von wegen „die Natur des Menschen ist…“, reaktionär sind – mal ganz abgesehen davon, dass sich der Naturbegriff immer wieder wandelt. Wer hat denn die Berechtigung zu sagen, was Du bist oder nicht? Etwa ein paar olle Typen in weißen Kitteln? Nein. Du selbst kannst nämlich weitestgehend entscheiden, wie Du Dich verhältst. Und dann mal gleich zum Egoismus-Begriff hinübergeschaut: Wenn wir an egoistische Menschen denken, dann sind das Leute, die alles nur für sich selbst tun, aus purem Eigennutz, und die rücksichtslos gegenüber anderen sind. Oder: Sobald Du etwas Gutes tust, lieb zu anderen, nett und hilfsbereit bist – machst Du das nicht auch, um ebenfalls so behandelt zu werden? Wir notieren: Das Wort Egoismus ist ziemlich negativ besetzt und hat viele Gesichter.

Und wo liegt das Problem?

Egoismus entspringt immer gesellschaftlichen Verhältnissen – es gab noch nie eine Gesellschaft ohne Egoismus, weil es noch nie eine befreite Gesellschaft gab. Lass uns einfach mal Abstand nehmen von der negativen Bedeutung des Wortes. Einigen wir uns darauf, dass so ein bisschen Egoismus nicht verwerflich ist: Man will sich selbst und auch anderen etwas Gutes tun, etwas Positives erfahren – das ist im Grunde nichts Schlechtes. Es stellt sich viel eher die Frage, wann und warum Du an Dich denkst, mit welchem Ziel Du also „egoistisch“ bist. Gerade im Kapitalismus herrscht ein tägliches Drum-Prügeln und Für-Pieksen, ein ganz gewöhnliches Gegeneinander und Auf-Sich-Gestellt-Sein durch Wettbewerb und Verwertung. So wird der negativ behaftete Egoismus zum Zwang für fast alle und mündet in gegenseitigem Misstrauen. Der ökonomische Egoismus färbt also auf den sozialen ab.
Würden aber die Leute im Gegenteil ein bisschen mehr Egoismus für ein besseres Leben aufbringen, wäre das ein erster Schritt auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft.
Wie’n das?

Wir könnten Egoismus einfach als Durchsetzungsvermögen für eine gute Sache bezeichnen, weil das Wort normalerweise immer nur das Wollen und Streben des Einzelnen disst. Spätestens im Kommunismus sollten wir ein neues Wort finden, um den unegoistischen „Egoismus“ zu benennen. Denn natürlich sind wir allesamt auch noch in einer kommunistischen Gesellschaft „egoistisch“, aber weil für alle genug da ist, gibt’s da kein Problem. Kommunismus heißt nicht gleich Aufhebung des Ichs für das Wohl aller anderen und auch nicht, dass keine_r mehr an sich selber und seine Bedürfnisse denken darf. Friedrich Engels, best buddy of Marx, hat mal gesagt, „dass wir erst eine Sache zu unserer eigenen, egoistischen Sache machen müssen, ehe wir etwas dafür tun können …“. Machen wir den Kommunismus zu unserem egoistischen Gedanken schlechthin!

Wenn im Kommunismus kein Mensch mehr etwas besitzt, kann ich mir dann einfach Deine Zahnbürste nehmen?

Warum würdest Du denn meine Zahnbürste nehmen wollen? Kommunismus würde in erster Linie bedeuten, nach den Bedürfnissen der Menschen zu produzieren. Also würde es kein Problem sein, eine eigene Zahnbürste zu bekommen.

Was ist denn überhaupt so schlimm daran, dass Menschen etwas „besitzen“?

Der Besitz von privaten Gegenständen (Zahnbürste, Handy, Fahrrad, …) ist erst mal kein Problem. Das Problem ist allerdings, dass manche Menschen Produktionsmittel, Rohstoffe und Land besitzen und andere nicht. Diese sind nötig, um den Reichtum der Gesellschaft herzustellen.

Was sind denn beispielsweise Produktionsmittel? Und was meinst Du mit „Reichtum der Gesellschaft“?

Die Maschine, die meine Zahnbürste herstellt, gehört jemandem. Sie ist also das Produktionsmittel und die Zahnbürste ein Teil des Reichtums dieser Gesellschaft. Der Staat schützt das Eigentum und garantiert uns, dass wir Sachen besitzen können. Das Problem dabei ist, dass in der Gesellschaft, in der wir leben, nur wenige im Besitz von diesen Produktionsmitteln sind. Damit werden erstmal viele vom Reichtum der Gesellschaft ausgeschlossen. Dieser Ausschluss wird für andere zum Vorteil, indem Dir beispielsweise jemand die Zahnbürste gewinnbringend verkauft.

In einer befreiten Gesellschaft sollen diese Produktionsmittel genauso wie Rohstoffe und Land nicht Einzelnen gehören, sondern allen zugänglich gemacht – vergesellschaftet – werden. Dann könnten alle gemeinsam entscheiden, was hergestellt werden soll. Niemand besitzt die Maschine für die Herstellung von Zahnbürsten. Also kostet sie nichts. Du kannst dir einfach Deine Zahnbürste in einem „Laden“ abholen – ob grün, blau oder Glitzer – alles ist möglich!

Gleichheit für alle? Müssen dann alle in Uniformen rumlaufen? Wo bleibt denn da die Individualität?

Nicht so flott. Erstmal ist Gleichheit nicht gleich Gleichheit. Wenn alle Menschen gleich sein sollen, heißt das nicht, dass sie, wie im Hier und Jetzt, formell vor dem Gesetz gleich behandelt werden. Sondern vielmehr, dass alle die gleichen Voraussetzungen und materiellen Rahmenbedingungen haben sollen. Wir wollen also eine Gleichheit, die keinen Platz für Unfug wie die Gleichbehandlung von Ungleichen zulässt. Dass ein obdachloser Mensch formell die gleichen Rechte wie ein_e Multimillionär_in hat, bringt ihm herzlich wenig. Beiden ist es gleichermaßen verboten im beheizten U-Bahnhof zu übernachten oder Dinge zu „stehlen“. Die staatlich garantierte Gleichheit blendet somit die Stellung der Individuen trotz ihrer unterschiedlichen materiellen Voraussetzungen völlig aus. „Jede_r ist des eigenen Glückes Schmied“ heißt es dann noch zynisch. Tolle Gleichheit!
Also: Die Gleichheit, von der wir sprechen, meint, dass jeder Mensch, egal welchen Alters, Geschlechts, Aussehens etc. die gleiche materielle Absicherung haben soll. Ohne Grundeinkommen, ohne HartzIV. Einfach, weil nach den Bedürfnissen der Menschen produziert wird.

Na toll, was hat das nun mit Individualität zu tun?

Individualität funktioniert im Kapitalismus quasi wie ein riesiger Katalog. Beim Durchblättern entscheidest Du, welche Mode, Marken und Musikgeschmack Dir gefallen oder welche „Apps“ wie z.B. Sprechweise und Verhalten Du runterlädst. Was nicht im Katalog zu finden ist, muss erst „produziert“ werden, damit es Deine Individualität werden kann. Was Du Dir also unter Individualität vorstellst, ist ziemlich austauschbar. Da ändert die selbstgestrickte Mütze oder die mühsam gemachte Nietenweste auch nichts dran. Hey, wir finden fesche Adidas-Sneaker auch verdammt heiß und freuen uns ebenso über jeden neuen iPod. Aber wäre es nicht viel cooler, wenn ein Gegenstand, wie beispielsweise ein Handy, nicht als Statussymbol mit Lebensgefühl gelten würde, sondern nur seine Funktionalität entscheidend wäre?
Wie eine Individualität im Kommunismus aussehen könnte, wissen wir auch nicht genau. Aber zu sagen, dass Gleichheit in Form von materieller Absicherung aller die Individualität einschränken würde, ist schlicht Blödsinn.

Im Kommunismus gibt es doch keinen Fortschritt! Der Kapitalismus ist doch der Motor allen Fortschritts.

Da hast Du teilweise recht. Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte hat es so einen rasanten technologischen Fortschritt wie im Kapitalismus gegeben. Aber Neugier und Forschungsdrang sind keine Eigenschaften des Menschen, die erst durch den Kapitalismus entstanden sind. Wichtige Erfindungen, wie zum Beispiel das Rad oder der Buchdruck, sind in vorkapitalistischen Gesellschaften entstanden. Doch schauen wir mal genauer, wo und zu welchen Zwecken Fortschritt im Kapitalismus geschaffen wird. Das sind vor allem Orte wie Universitäten, Institute und Forschungsabteilungen von Unternehmen. Das sind Einrichtungen, die entweder dem Staat oder Kapitalbesitzer_innen gehören oder durch eben diese finanziert werden. Folglich können sie auch darüber bestimmen, welches Wissen aus der Forschung entnommen und bestimmten Zwecken unterworfen wird.

Wie entnommen? Und was für Zwecke überhaupt?

Nationalstaaten und Kapitalbesitzer_innen brauchen in der Konkurrenz des Weltmarkts technologisches Wissen als Konkurrenzmittel. Als Mittel, um sich gegen die Anderen (Nationen, Unternehmen etc.) durchzusetzen. Es besteht demnach keinerlei Interesse an Grundlagenforschung im Sinne aller. Es geht vielmehr um Anwendungsfragen Einzelner: „Wie kann ich Profit machen? Was muss ich dafür erforschen?“. Das Problem an solch einem Umgang mit Forschung und Fortschritt ist, dass er nur nach der Verwertungslogik des Marktes gefiltert wird. Und dass Forschung und Fortschritt auch nur im Besitz dieser Einzelnen sind. Nur sie dürfen bestimmtes Wissen und Technologien nutzen. Durch ein Patent können sie sich das Recht an einem Produkt sichern, so dass es niemand ohne ihr Einverständnis nutzen oder weiterentwickeln darf. Mit dieser Verknappung von Wissen lässt sich im Kapitalismus eine Menge Geld verdienen. Wer kein Patent an der Neuerung hat oder sich das Nutzungsrecht nicht leisten kann, der bleibt auf der Strecke. Für die Bedürfnisse der Menschen ist das ganz und gar nicht fortschrittlich, sondern vielmehr schädlich.

Jaja, Du meckerst nur rum! Und wie will Dein Kommunismus diese Probleme nun lösen?

Ein besonderes Beispiel, das schon im Hier und Jetzt zeigt, wie es gehen könnte, ist das Phänomen der Freien Software. Viele Menschen sind auch ohne finanzielle Anreize bereit neue Sachen zu entwickeln. Das ist ihnen aber auch nur möglich, wenn ihr Lebensunterhalt gesichert ist. Kooperation statt Konkurrenz. Denn bei der Beibehaltung des Konkurrenzprinzips ist jede Firma, jedes Labor und jeder Staat auf sich allein gestellt und es kommt eher zur gegenseitigen Verheimlichung von Wissen – die anderen könnten ja davon profitieren – als zum „nötigen“ Fortschritt. Die Entdeckungen und Erfindungen könnten in einer kooperativen Gesellschaft gemeinsam genutzt werden und bestehende Probleme könnten schneller gelöst werden. Wissen könnte eine tolle Sache sein, wenn es vernünftig verwendet wird und dem Wohle der Menschen und ihren Bedürfnissen dient. Wenn ich mein Wissen weitergebe, schadet es mir nichts. Wenn die anderen das Wissen weitergeben, wissen es bald alle. Und vielleicht erfahre ich morgen etwas Neues, weil jemand anderes genau das getan hat. Auch Wikipedia deutet solch ein Verfahren an. Natürlich lassen sich solche Beispiele nicht einfach genauso in den Kommunismus übertragen, aber sie sind allemal ein kleiner Hinweis auf die Möglichkeiten, die wir haben könnten.

Aber wenn es alles umsonst gibt, dann werden doch alle alkoholabhängig, sind dauerbreit und stopfen sich massenweise Kuchen rein!

Nur weil Du das aus Deinem All-Inclusive-Urlaub auf Mallorca kennst, muss das im Kommunismus nicht so laufen. Frag Dich doch mal, warum die Leute die ganze Zeit an der Bar hängen oder das Buffet plündern. Weil‘s sonst nichts für umsonst gibt; deswegen muss mal richtig reingehauen werden. Bei 25 Tagen Urlaub im Jahr – nachvollziehbar!
In der kapitalistischen Gesellschaft musst Du Waren kaufen, wenn Du bestimmte Bedürfnisse befriedigen willst, und kannst dies nur, wenn Du genug Geld hast. Um dieses Geld zu bekommen, musst Du mit anderen Menschen in Konkurrenz treten. Ob kleine_r Arbeiter_in oder Geschäftsmensch – es geht immer darum, sich auf dem Markt zu beweisen. Arbeit und Konkurrenz das ganze Jahr. Um all das zu ertragen, muss man den Urlaub in vollen Zügen genießen – wir tun es nicht anders. Doch stell Dir mal vor, Dein ganzes Leben wäre All-Inclusive! Wenn jede Sekunde ein Highlight sein könnte, dann wäre es nicht mehr nötig, sich nur an ein paar Tagen im Jahr von der Lohnarbeit auszuruhen oder sich aus dem Leben zu schießen. Wenn es jeden Tag 20 Flaschen Wodka umsonst gäbe, würdest Du sie trinken? Einmal vielleicht. Aber jeden Tag? So geil ist Kotzen dann auch wieder nicht.

Das ist doch alles viel zu kompliziert!

Niemand sagt, dass es einfach ist. Aber es ist auch nicht einfach, sich jeden Morgen früh aus dem Bett zu quälen, um entweder in der Schule zu pauken oder malochen zu gehen – sprich, Dinge tun zu müssen, die keinen Spaß machen und Dich ankotzen.

Ja, schon blöd, aber so sieht’s eben aus …
Muss es aber nicht! Schon immer haben Menschen ein besseres Leben eingefordert und dafür gegen die dreckigen Verhältnisse gekämpft. Sie haben auch das Feudalsystem überwunden und den Sklavenhandel abgeschafft. Und die bürgerliche Demokratie, die wurde auch nicht einfach so aus dem Hut gezaubert. Dass Menschen einmal selbst wählen dürfen, wer sie regiert, war damals völlig unvorstellbar. Vorraussetzung dafür war in erster Linie der Wille etwas zu verändern.

Das klappt doch sowieso nicht …

Nur weil’s den Kommunismus noch nicht gibt, kannst Du trotzdem die jetzigen Verhältnisse hinterfragen. Darüber definiert sich u.a. der Kommunismus: an der Kritik am Bestehenden. Ob nun Demokratie oder Playstations, beides war zu gewissen Zeiten völlig undenkbar und doch kannst Du heute beispielsweise in einem sogenannten demokratischen Staat auf Deiner Playstation zocken. Und überhaupt: Langt Dir der Rotz hier etwa nicht, um etwas zu ändern? „Zu kompliziert“ ist kein Argument. Es ist eine Sache des Wollens!

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Zum Weiterlesen bieten sich folgende Texte aus den ersten zwei SaZ-Nummern an:

ES GIBT IMMER WAS ZU TUN
EINE ANNÄHERUNG AN DEN KOMMUNISMUSBEGRIFF

REALSOZIALISMUS
DER SOZIALISMUS, IN DEM ALLES REAL WAR – AUSSER DEM SOZIALISMUS

EINE ABSAGE AN STAAT UND NATION

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