„If you are being oppressed you have every right to be angry.“

SaZ sprach mit der großartigen Amanda Palmer, die gemeinsam mit ihrer Band The Grand Theft Orchestra auf ihrer dritten Europa-Tour in Berlin landete.

SaZ: Hi Amanda! We are big fans of yours, and we are quite amazed that all of your music is available as a free download. You once said “Don‘t make people pay, let them”. How does this work?

Palmer: I generally think this is the correct philosophy because digital is free and everyone knows it. The big problem musicians have to face is how to educate your audience that if they don‘t help you, there isn‘t some other magical force that’s going to pay for your music. The statistics for who does pay for the music, when given the opportunity, are pretty staggeringly disappointing. Especially for an artist like me: I‘m the poster child who invites help openly and who has a very open dialogue with my fans. And even then the majority of people take the music for free.

SaZ: Do people think that you are so big and well off?

Palmer: There are a lot of weird ideas around it. I also encourage people who take the music for free to come to a gig (mehr…)

Nicht nur zur WM: Deutschland eine kleben!

Seit einigen Wochen gibt es die neue SaZ-StickerKollektion. Von den „Hello…“-​ und den “ Love ____ / hate“-Auf­kle­bern zum sel­ber Aus­fül­len könnt ihr uns Fotos eurer cools­ten Tags/Mo­ti­ve schi­cken und wir stel­len die dann auf un­se­re Seite.
Also ran an die Mar­ker!

Sticker 2014

“Einig sind wir uns darin, den Kampf der Geflüchteten an die Schulen und Universitäten zu bringen”

Kannst du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin R., 19 Jahre alt und studiere an der Humboldt-Uni. Neben dem Bündnis Refugee Schul- und Unistreik bin ich bei Waffen der Kritik aktiv.

Welche Ziele verfolgt euer Bündnis?
Wir unterstützen alle Forderungen der Geflüchteten, vom Recht auf Arbeit, eine eigene Wohnung, Asyl für alle und das Wahlrecht bis zur Abschaffung von Frontex und anderen Grenzprogrammen der Europäischen Union, die für Tausende von Toten jährlich an den Außengrenzen Europas verantwortlich sind. An den Schulen und Universitäten stellen wir uns auch klar gegen das rassistische Bildungssystem, (mehr…)

„Wir werden zeigen, dass viele Leute sich wehren.“

Kannst du dich bitte kurz vorstellen?
Hi, ich bin R.. Ich wohne seit 2 Monaten in Berlin und bin stellvertretend für den SDS beim Refugee Schul- und Unistreik (RSUS) um eine Zusammenarbeit zu erleichtern und auch um von unserer Seite das Bündnis zu unterstützen.

Wo überschneiden sich die Interessen von Schüler_innen, Student_innen und Refugees?
Der für mich wichtigste Punkt ist die Selektion nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit, der sowohl wir Schüler und Studenten, als auch Einwanderer unterliegen. (mehr…)

„Sammle deine Atzen zusammen und rockt eure Schule!“

Kannst du dich kurz vorstellen?
Hallo, ich bin L. und Schüler an einem Berliner Gymnasium. Seit 3 Jahren bin ich Mitglied der unabhängigen linken Jugendgruppe RedBrain und seit Gründung des Bündnisses dabei.

Welches Ziel verfolgt der „Schul- und Unistreik Berlin“?
Das Bündnis versucht die Forderungen der Refugees an die Schulen und Universitäten zu bringen. Indem wir Schul- und Unistreiks und andere kreative Aktionen machen, (mehr…)

„Ich freue mich jedes mal, wenn Schüler_innen sich organisieren, zusammenschließen und kreativer Protest entsteht.“

Für den 1. Juli ruft das Bündnis „Refugee Schul und Unistreik Berlin“ zu einer Demonstration zur Unterstützung der Kämpfe von Geflüchteten auf. Straßen aus Zucker hat mit verschiedenen Aktivist_innen über das Bündnis, den Zusammenhanh von Schüler_innen- und Refugee-Protesten und die geplanten Aktionen gesprochen.

Könntest du dich kurz vorstellen?
Ich heiße L. und bin 19 Jahre alt.

Was macht das Bündnis „Schul- und Unistreik Berlin“?
Zum einen unterstützen wir die Flüchtlingsproteste und ihre Forderungen und arbeiten Hand in Hand mit ihnen (wie z.B. dem March for Freedom).
Zum anderen bieten wir Schülerinnen die Möglichkeit (mehr…)

Intro: It doesn‘t matter…

… if you‘re black or white. schön wär‘s, Michael! Stimmt schon, vielen kann es egal sein. Hautfarbe: Hmmm….hellbeige? Rosa? Wer nicht als weiß durchgeht, kennt sich besser aus. In unserer neunten Ausgabe der Straßen aus Zucker befassen wir uns mit Rassismus – eine weitere Begrenzung … der Welt, auf die wir uns nicht geeinigt haben. Wir haben versucht herauszufinden, wie diese Strukturen entstanden sind, die uns vom schönen Leben trennen, wie sie wirken und wie sie erhalten werden.
Die Arbeit an der Ausgabe war nicht leicht. Wie über Rassismus schreiben, wenn es keine unmittelbaren eigenen Erfahrungen damit gibt? Es gibt Menschen, die können sich aussuchen, ob und wann sie sich mit Rassismus beschäftigen wollen. Dass sie aus Kreuzberg kommen, wird ihnen vielleicht nicht geglaubt, aber mit einem kleinlauten „Pankow“, „Brandenburg“ oder „Wien“ ist die Frage nach der Herkunft für das Gegenüber dann abschließend geklärt. Ihre guten deutschen Sprachkenntnisse müssen sie nicht dauernd erklären, nicht die Bedeutung ihres Namens kennen. Keine Aufforderung, sich zu integrieren oder „wieder zu gehen“.
Warum „Refugee“ „Fighter“ bedeutet, warum es immer noch Rassismus gibt, obwohl fast niemand Rassist_in sein will – und welche Rolle dieses blöde Deutschland dabei gerne spielt. Dazu und mehr in der Straßen aus Zucker # 9